Wir kommen demnach
aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Der Ozean ist einfach unbeschreiblich, wir
können bis zum Horizont schauen. Der nächste Halt auf unserer Route war dann
auch schon Dongara. Nicht weit von den Pinnacles entfernt. Diese kleine Stadt hat
einen eigenen Hafen und versprüht etwas mediteranen Flair. Nachdem wir zu Fuß
ein wenig den Strand und das kleine Örtchen erkundet haben, entschieden wir uns
dafür am Strand unser Lunch zuzubereiten und dort für den Rest des Tages zu
verweilen. Meine tägliche Aufgabe liegt darin, unsere Stühle und den Tisch vom
Dach zu holen und später wieder fest zu schnallen. Bisher hat auch noch alles
gehalten. Da in Australien ziemlich früh die Sonne untergeht machten wir uns
bereits am Mittag Gedanken, wo wir die zweite Nacht verweilen könnten. Mein
Camp 5 bot einige freie Campingstellen an und somit fuhren wir am späten
Nachmittag auf unsere erste freie Campingsite. spektakulär war er nicht
wirklich. Aber eine Toilette und fließendes Wasser waren uns sicher. Jetzt mussten
wir nur noch irgendwo unseren Wasserkocher anschließen. Also fragte ich bei dem
einzigen Haus, welches direkt an dem Campinsite stand, nach. Ein sehr alter
Mann ließ mich in seine bescheidene Stube und ich konnte heißes Wasser kochen.
Er bot mir sogar an, am nächsten Morgen wieder kommen zu können.
Unser Tee war damit
gesichert. In dieser Nacht schliefen wir das erste Mal zu dritt in meinem Auto.
Mir graute ja schon davor, dass ich frieren würde, aber bei drei Mädels wird
die Luft im Auto schnell warm. Und es lässt sich tatsächlich gut zu dritt in
dem Landcruiser schlafen. Da wir nun auch etwas intelligenter gepackt haben war
es auch kein Problem mehr, schnell an die Sachen zu kommen, die gerade
gebraucht werden.
Da der Parkplatz, auf
dem wir nächtigten direkt an einer Straße lag, hörten wir in der Nacht die
ersten Roadtrains. Dies sind riesige Trucks, die sich rasend schnell auf den
Straßen fortbewegen. Hauptsächlich sind sie nachts unterwegs, aber auch am Tage
wird man schon mal von dem ein oder anderen überholt.
Ja noch macht das
Leben auf der Straße spaß und wir sind gespannt wo wir die nächste Nacht
verbringen. Schon ein anstrengendes und stressvolles Leben :)
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