Heute wollten wir
wieder auf einem Rastplatz schlafen, naja irgendwann fanden wir uns dann auf
einer ungeterten Straße im nirgendwo wieder. Mein Tank war jetzt auch nicht
mehr der vollste. Also beschloss ich ein Stück wieder zurück zu fahren. Einige
Meter hinter uns führte nämlich ein kleiner Weg auf eine Farm. Bei dieser baten
wir wieder um einen Stellplatz für die Nacht. Und tatsächlich! wir durften dort
unser Lager aufschlagen. Außerdem konnten wir die Terasse nutzen und dort unser
Dinner einnehmen. Später machte uns der nette Herr (ich vergaß leider seinen
Namen) ein kleines Feuer. Er erzählte uns, dass er sich gemeinsam mit seiner
Frau um das Haus kümmert und dem Farmer hilft, wenn dieser seine Hilfe
benötigt. Seine Frau arbeitet in Nordhampton (ca. 30km entfernt) in einem Hotel
als Köchin. Da wir uns nun etwas näher kannten, machte er uns das Angebot in
seinem Haus zu schlafen. Zu dritt teilten wir uns dann ein großes Bett in einem
urigen Zimmer. Das Haus an sich, war schon sehr heruntergekommen. Überall lagen
Mäuseködel und am Abend trafen wir dann auch die dazugehörigen Mäuse auf dem
Flur und im Badezimmer. Naja gut, Augen zu und durch.
Als wir so draußen
saßen kam der Mann zu uns und fragte, ob wir ein Bier wollen. Na klaro wollte
ich eins und folgte ihm in seine kleine Scheune. Auf einmal zückte er seine
Bong und holte etwas Gras raus. Und fing an das Gefäß zu preparieren. Öhm... da
hab ich wohl etwas falsch verstanden... Ich lehnte höflich seine Einladung zum
gemeinsamen Kiffen ab, bekam dann später aber doch noch mein Bier :) Ich hatte
mich schon gewundert, als ich nämlich mit ihm zusammen in der Küche stand und
auf die Ofenkartoffeln wartete, meinte er zu mir: "I´m verry stoned."
Naja nun wusste ich zumindest warum ^^
Am nächsten Tag lernten wir seine Frau Margret
kennen. Eine sehr nette Frau (ca. 55 Jahre alt). Sie machte uns Tee und Kaffee
zum Frühstück und erklärte uns noch den Weg wieder richtung Zivilisation. Ich
nutzte noch die Gelegenheit einer heißen Dusche und ignorierte einfach den
kleinen "Spanner" in der Ecke (die Maus).
Nach einer weiteren
Tasse Tee war dann alles chiko und wir konnten unsere Reise Richtung Kalbarri
vortsetzen.
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