Dienstag, 31. Juli 2012

Das kleine oertchen Yuna und ein kiffender Farmer

Bevor wir den Kalbarri National Park erreichten, lag noch die kleine Stadt Geraldton vor uns. Wir erkundigten sie zu Fuß und genossen das schöne Wetter. Annika hielt ausschau nach einer kostenlosen Dusche und fand sie auch direkt am Strand. Ich war wieder auf der Suche nach einer Steckdose für unseren Wasserkocher. Und in einer Ecke bei KFC fand ich sie dann auch.- Man muss nur wissen wie. :)
Heute wollten wir wieder auf einem Rastplatz schlafen, naja irgendwann fanden wir uns dann auf einer ungeterten Straße im nirgendwo wieder. Mein Tank war jetzt auch nicht mehr der vollste. Also beschloss ich ein Stück wieder zurück zu fahren. Einige Meter hinter uns führte nämlich ein kleiner Weg auf eine Farm. Bei dieser baten wir wieder um einen Stellplatz für die Nacht. Und tatsächlich! wir durften dort unser Lager aufschlagen. Außerdem konnten wir die Terasse nutzen und dort unser Dinner einnehmen. Später machte uns der nette Herr (ich vergaß leider seinen Namen) ein kleines Feuer. Er erzählte uns, dass er sich gemeinsam mit seiner Frau um das Haus kümmert und dem Farmer hilft, wenn dieser seine Hilfe benötigt. Seine Frau arbeitet in Nordhampton (ca. 30km entfernt) in einem Hotel als Köchin. Da wir uns nun etwas näher kannten, machte er uns das Angebot in seinem Haus zu schlafen. Zu dritt teilten wir uns dann ein großes Bett in einem urigen Zimmer. Das Haus an sich, war schon sehr heruntergekommen. Überall lagen Mäuseködel und am Abend trafen wir dann auch die dazugehörigen Mäuse auf dem Flur und im Badezimmer. Naja gut, Augen zu und durch.

Als wir so draußen saßen kam der Mann zu uns und fragte, ob wir ein Bier wollen. Na klaro wollte ich eins und folgte ihm in seine kleine Scheune. Auf einmal zückte er seine Bong und holte etwas Gras raus. Und fing an das Gefäß zu preparieren. Öhm... da hab ich wohl etwas falsch verstanden... Ich lehnte höflich seine Einladung zum gemeinsamen Kiffen ab, bekam dann später aber doch noch mein Bier :) Ich hatte mich schon gewundert, als ich nämlich mit ihm zusammen in der Küche stand und auf die Ofenkartoffeln wartete, meinte er zu mir: "I´m verry stoned." Naja nun wusste ich zumindest warum ^^

 Am nächsten Tag lernten wir seine Frau Margret kennen. Eine sehr nette Frau (ca. 55 Jahre alt). Sie machte uns Tee und Kaffee zum Frühstück und erklärte uns noch den Weg wieder richtung Zivilisation. Ich nutzte noch die Gelegenheit einer heißen Dusche und ignorierte einfach den kleinen "Spanner" in der Ecke (die Maus).

Nach einer weiteren Tasse Tee war dann alles chiko und wir konnten unsere Reise Richtung Kalbarri vortsetzen.

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