Dienstag, 31. Juli 2012

Kalbarri National Park


Im Kalbarri NP angekommen, folgten wir den Hinweisschildern zu einem Aussichtspunkt.Wir standen direkt an einer Klippe und konnte über den ganzen Ozean schauen. Oh Mein Gott!! Delfine! Die sich direkt unter uns tummelten. Und in der Ferne schwamm sogar gerade ein Wal. Wahnsinn!! Besser gehts gar nicht. Wir beschlossen unser Lunch diesmal an einer der Klippen einzunehmen und dabei den wundervollen Ausblick zu genießen. Später fuhren wir nach Kalbarri rein und machten uns erstmal im Informationsbüro über eine geeignete Unterkunft schlau. Wir bezogen daraufhin den Campingsite auf einer Pferderange. Das erste Mal, dass wir auf einem geführten Campingground schliefen. Kostete pro Person $10, dafür standen uns Dusche, warm Wasser, saubere Toilette und eine voll ausgestattete Campingküche zur Verfürgung. Das musste auch erstmal ausgenutzt werden, somit gab es zum Dinner lecker Kartoffeln mit Sardienen. Diese hat Sarah in einem auf dem Weg liegenden Supermarkt entdeckt. Kosteten 80 Cent, da ich auch nicht wirklich wusste wie sie schmecken, habe ich sie direkt mal mit eingepackt.

An diesem Tag beschloss ich im Zelt zu schlafen. Nach 2 Minuten war das DIng aufgebaut und ich konnte mich schön ausbreiten. Kälter als im Auto war es nicht. Nur machte der Wind mir etwas Sorgen. Denn seit dem wir in Kalbarri angekommen waren, zog ein kräftiger Wind durchs Land. Mein Zelt hat zum Glück die zwei Nächte, die wir auf der Range verweilten, überlebt. Da wir auch etwas länger blieben, konnte ich endlich mal wieder joggen gehen. Ich habe mit dem Laufen die perfekte Sportart gewählt. Ich brauche keinen Partner, keine wirkliche Ausrüstung, kann meine Schuhe anziehen und los laufen. Das Beste ist, ich kann so nebenbei die neue Umgebung erkunden und die tolle Landschaft genießen. Auf diese Weise habe ich an einem Morgen tatsächlich meine ersten kleinen Riff-Haie gesehen. Ich war sooo glücklich. Ich joggte gerade am Strand von Kalbarri und bekam schon etwas schlechte Laune, da der Sand so weich war und ich nicht richtig joggen konnte. Doch auf einmal traten mehrere kleine Flossen an die Wasseroberfläche. Ich war so fasziniert von den kleinen Riff Haien, dass mir der weiche Sand dann auch egal war.



Was sagt eigentlich der Lonely Planet über den Kalbarri National Park? - "Beim Loop bildet ein natürlicher Felsbogen, der den Blick flussaufwärts einrahmt, ein natürliches Fenster (Nature Window). - Also nichts wie hin!. Im Infobüro haben wir gesehen, dass der "Loop" 8 km beträgt und man diesen gut mit dem Besuch des Nature Windows kombinieren kann. So machten wir uns auf und wanderten entlang der Klippen, am Nature Window vorbei bis hin zu den River Gorges. Die River Gorges sind kleine Flüsse unten am Fuße der Klippen. WOW! Ein Glück haben wir uns für diese kleine Tour entschieden. Wir hatten einen fantastischen Ausblick und wiedermal einen super Platz zum Mittagessen.

Am zweiten Tag unserers Kalbarri Aufenthaltes machten wir es uns wieder an einem Strand bequem und planten die nächsten Tage. Da wir noch sehr viel Zeit hatten, bis wir in Monkey Mia als Volunteere bei den Delfinen arbeiten werden, entschlossen wir uns (schon im Vorfeld) auf einem Caravan Park in Hamelin Pool zu Wwoofen. Ich rief bei der Bestitzerin Particia an und fragte, ob wir etwas eher kommen könnten. Dies stellte kein Problem dar, somit wussten wir, dass wir die nächsten 11 Tage arbeiten würden. Wwoofen = willing workers on organic farms. Das heißt auf deutsch: wir arbeiten für Kost und Logie auf einer eingetragenen Farm ( bei unserem Fall ist es nun ein Caravan Park). Mit diesem Gedanken schlief ich dann aber erstmal am Strand für ein Stündchen ein.

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