Im Kalbarri NP
angekommen, folgten wir den Hinweisschildern zu einem Aussichtspunkt.Wir
standen direkt an einer Klippe und konnte über den ganzen Ozean schauen. Oh
Mein Gott!! Delfine! Die sich direkt unter uns tummelten. Und in der Ferne
schwamm sogar gerade ein Wal. Wahnsinn!! Besser gehts gar nicht. Wir
beschlossen unser Lunch diesmal an einer der Klippen einzunehmen und dabei den wundervollen
Ausblick zu genießen. Später fuhren wir nach Kalbarri rein und machten uns
erstmal im Informationsbüro über eine geeignete Unterkunft schlau. Wir bezogen
daraufhin den Campingsite auf einer Pferderange. Das erste Mal, dass wir auf
einem geführten Campingground schliefen. Kostete pro Person $10, dafür standen
uns Dusche, warm Wasser, saubere Toilette und eine voll ausgestattete
Campingküche zur Verfürgung. Das musste auch erstmal ausgenutzt werden, somit
gab es zum Dinner lecker Kartoffeln mit Sardienen. Diese hat Sarah in einem auf
dem Weg liegenden Supermarkt entdeckt. Kosteten 80 Cent, da ich auch nicht
wirklich wusste wie sie schmecken, habe ich sie direkt mal mit eingepackt.
An diesem Tag
beschloss ich im Zelt zu schlafen. Nach 2 Minuten war das DIng aufgebaut und
ich konnte mich schön ausbreiten. Kälter als im Auto war es nicht. Nur machte
der Wind mir etwas Sorgen. Denn seit dem wir in Kalbarri angekommen waren, zog
ein kräftiger Wind durchs Land. Mein Zelt hat zum Glück die zwei Nächte, die
wir auf der Range verweilten, überlebt. Da wir auch etwas länger blieben,
konnte ich endlich mal wieder joggen gehen. Ich habe mit dem Laufen die
perfekte Sportart gewählt. Ich brauche keinen Partner, keine wirkliche
Ausrüstung, kann meine Schuhe anziehen und los laufen. Das Beste ist, ich kann
so nebenbei die neue Umgebung erkunden und die tolle Landschaft genießen. Auf
diese Weise habe ich an einem Morgen tatsächlich meine ersten kleinen Riff-Haie
gesehen. Ich war sooo glücklich. Ich joggte gerade am Strand von Kalbarri und
bekam schon etwas schlechte Laune, da der Sand so weich war und ich nicht
richtig joggen konnte. Doch auf einmal traten mehrere kleine Flossen an die
Wasseroberfläche. Ich war so fasziniert von den kleinen Riff Haien, dass mir
der weiche Sand dann auch egal war.
Was sagt eigentlich
der Lonely Planet über den Kalbarri National Park? - "Beim Loop bildet ein
natürlicher Felsbogen, der den Blick flussaufwärts einrahmt, ein natürliches
Fenster (Nature Window). - Also nichts wie hin!. Im Infobüro haben wir gesehen,
dass der "Loop" 8 km beträgt und man diesen gut mit dem Besuch des
Nature Windows kombinieren kann. So machten wir uns auf und wanderten entlang
der Klippen, am Nature Window vorbei bis hin zu den River Gorges. Die River
Gorges sind kleine Flüsse unten am Fuße der Klippen. WOW! Ein Glück haben wir
uns für diese kleine Tour entschieden. Wir hatten einen fantastischen Ausblick
und wiedermal einen super Platz zum Mittagessen.
Am zweiten Tag
unserers Kalbarri Aufenthaltes machten wir es uns wieder an einem Strand bequem
und planten die nächsten Tage. Da wir noch sehr viel Zeit hatten, bis wir in
Monkey Mia als Volunteere bei den Delfinen arbeiten werden, entschlossen wir
uns (schon im Vorfeld) auf einem Caravan Park in Hamelin Pool zu Wwoofen. Ich
rief bei der Bestitzerin Particia an und fragte, ob wir etwas eher kommen
könnten. Dies stellte kein Problem dar, somit wussten wir, dass wir die
nächsten 11 Tage arbeiten würden. Wwoofen = willing workers on organic farms.
Das heißt auf deutsch: wir arbeiten für Kost und Logie auf einer eingetragenen
Farm ( bei unserem Fall ist es nun ein Caravan Park). Mit diesem Gedanken
schlief ich dann aber erstmal am Strand für ein Stündchen ein.
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