Mittwoch, 22. August 2012

Mhhh Damper und da ist ja auch mal wieder ein wenig Zivilisation

Auf dem Weg nach Port Headland entdeckten wir einen netten kleinen freien Campingspot. Außer uns war dort keiner (abgesehen von den Rindern).
Hier machten wir das erste Mal über dem Lagerfeuer Stockbrot und Damper. Damper ist ein sehr sehr simples Brot, welches in Alufolie gewickelt in der Glut für ca 30 Minuten backen muss. Das Simple daran ist, dass dieses Brot nur aus Wasser und Mehl besteht. Aber es schmeckt einfach nur genial. Schön mit unserer (dauer)geschmolzenen Margarine, einfach lecker :)
Port Headland war unser nächstes Ziel und schon am Morgen waren wir gespannt, welche Schlafmöglichkeit uns heute bieten wird. Aber ersteinmal zum Hafen gefahren und die vielen Containerschiffe bewundert. Opa würde es hier sicherlich gefallen. Man kann den ganzen Tag damit verbringen auf die Schiffe zu gucken, die zum greifen nah an einem vorbeischippern, um den größten Hafen Westaustraliens zu erreichen.
Aber wo schlafen wir denn nun? Joa dann lass uns mal wieder durchs Wohngebiet fahren und jemanden ansprechen, der sich gerade in seinem Garten aufhält. "Einer von den Einwohnern wird uns schon Unterschlupf gewähren."
Und siehe da. Ein nettes Ehepaar duldete uns in seinem Garten. Die beiden Herrschaften leben echt sehr nett. Überäll stehen Pamlen und der Rasen ist sehr gepflegt. Als ich am nächsten Morgen joggen war und mir die Gegend einmal genauer anschaute, bemerkte ich, dass wir es mit diesem Haus sehr gut getroffen hatten. Denn die anderen Häsuer wirken eher ungeplfegt und herunter gekommen.
Wir saßen mit den Beiden noch bis zur Abenddämmerung draußen und tranken (wie so oft in Australien üblich) Bier. Der Ehemann genehmigte sich eine Dose nach der anderen und war ziemlich betrunken. Später wurden wir von den Beiden zum Abendessen eingeladen. - Alles in Allem wiedermal eine sehr gute Schlafgelegenheit. Das Haus ist zweistöckig gebaut. Die obere Etage ist Wohnbegreich, welchen von außen über eine Treppe erreicht wird. Das Erdgeschoss wird als Gerage genutzt. In dieser befindet sich ein separates Badezimmer mit Dusche, welche uns frei zur Verfügung stand.
Port Headland ist eine reine Minenstadt, alle die Dort arbeiten, sind in irgendeiner Weise mit der Miene verbunden. In der Nacht lebt die Stadt noch richtig. Schon wirchtig r ungewohnt für Sarah und mich. Der Sternenhimmel scheint hier auch nicht mehr so klar wie sonst. Mitten in der Nacht ging dann plötzlich die Bewässerungsanlage an. Nun wissen wir auch warum der Garten so schön grünt.
Um 8 Uhr mussten wir am nächsten Morgen das Feld räumen, da alle Herrschaften des Hauses nun zur Arbeit gingen. Somit verlagerten wir das Frühstück auf den Park direkt am Hafen. Scnhell noch im Visitor Center reingeschnuppert, einmal voll getankt ein Eis gegönnt uns rein wieder rein ins Auto.
Nun sind es nur noch 600 km bis nach Broome. Dort werde ich bei einer Aboriginal Community wwoofen und Sarah leider in Broome zurücklassen. Denn diese Community hatte nur noch einen wwoofing Platz zu vergeben. Eventuell sehen wir uns nochmal wieder und reisen weiter. Aber jetzt können wir noch nichts genaueres fest machen. Eins ist jedoch sicher, in Deutschland werden wir uns spätestens wieder sehen. :)


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