Bei ihr angekommen,
wurden wir gleich in die Arbeit mit eingespannt. Sie war gerade dabei das BBQ
vorzubereiten und einige Salate mussten noch zubereitet werden.
So lernte ich noch
nebenbei wie man Orangen richtig filetiert. Die neuen französischen Wwoofer
waren auch schon eingearbeitet und so machte es richtig Spaß wieder mal
gemeinsam in der Küche zu stehen und ein leckeres Essen für den Abend
vorzubereiten. Nach und nach trudelten dann auch Trisch´s Freunde ein und wir
konnten endlich ihren neuen Freund kennen lernen, von dem sie so oft erzählte.
Dieser brachte erstmal Tonnen von Fleisch mit, welches erstmal eingefrohren
werden musste. Dann gab es ein kleines Bierchen und nebenbei ein Glas Wein. Das
BBQ war ein reinster Gaumenschmauß. Mit von der Patie sogar selbstgemachte
Currywurst. Sehr sehr gut alles. Die Franzosen machten zum Nachtisch noch
traditionell Crepés und Trisch spendierte dazu Vanillie-Eis. Sarah und Ich
genossen dieses dekadente Essen mit vollen Zügen :)
Alle Wwoofer packten
zum Schluss mit an und so war der Abwasch schnell erledigt. Nun wollte Trisch
dann aber auch Zeit mit ihrem Freund verbringen und verabschiedete sich
ungewohnt schnell von uns :D
Am nächsten Morgen
trafen wir wieder auf unsere neuen Backpacker-Freunde. Diese wollten mit uns
Frühstücken. Da ich gerade am Joggen war und Sarah sich noch frisch machte,
viel dies dann aus. Jedoch verabredeten wir uns für den Nachmittag in
Carnarven. Dies war unser nächstes Ziel.
Nachdem Shra und Ich
gefrühstückt hatten, bepackten wir das Auto und machten uns startklar. Und dann
war der Abschied gekommen. Ich war ziemlich traurig Trisch jetzt verabschieden
zu müssen. Ich versprach jedoch wieder zu kommen.- Mal sehen ob ich dies halten
kann....
Trisch packte uns
noch SECHS leckere frische Scones ein und ein Eis durften wir uns auch noch
nehmen ;)
Das Eis stillte
schließlich meine Tränen und nun hieß es: Auf in den Norden Yuhuu :)
Annika haben wir an
dieser Stelle auch verabschieden müssen. Nach ca. 8 wöchiger gemeinsamer Reise
mit ihr, trennen sich nun unsere Wege.
Die anderen
Backpacker trafen wir am späten Nachmittag in Carnarven wieder. Hier mussten
wir noch einmal richtig einkaufen, denn ab nun wird das frische Obst und Gemüse
teuer. Sarah und ich schlugen in einem Hofladen noch einmal richtig zu. Alle
die uns beim Essen sehen sagen immer: Wow verry healthy!! :) Ich entdeckte noch
ein Acker mit Melonen, wir nutzten die Gelegenheit und schnappten uns ein Paar
für die Reise. :)
Da die anderen
Backpacker etwas unter Zeitdruck stehen, war unser Tagesziel ein etwas weiter
weg liegender free campingplatz. Da es jedoch immer dunkler wurde, schlugen
Sarah und Ich vor, wieder auf eine Farm auszuweichen. Den anderen war dieser
Gedanke etwas fremd, aber sie folgten uns schließlich. Nach dem Passieren des Farm-
Gates mussten wir erstmal ein ganzes Stück fahren bis wir tatsächtlich die
Wohnhäsuer erreichten. Es war schon ziemlich dunkel. Schnell nachgefragt, ob
wir dort stehen durften und unser Lager war aufgeschlagen. Diesmal gab es
keinen so herzlichen Empfang, wie bei den anderen Malen. Ich glaube es lag
daran, dass wir so viele waren und es auch relativ spät war.
Die Nacht wurde schon
hier spührbar wärmer. Nach Sonnenaufgang frühstückten wir wieder alle
gemeinsam. Und natürlich musste eine Melone erstmal angeschnitten werden. Schon
etwas reif aber dafür sehr erfrischend.
Gemeinsam verbrachten
wir noch einen schönen Morgen, besuchten noch zusammen die Blowholes und
verabschiedeten uns dann schließlich am Maniliya Roadhouse. Sarah und Ich
bezogen an diesem Abend den Free Campingplatz direkt neben dem Roadhouse. Dabei
lernten wir Fredi und Ulli kennen. Ein Ehepaar, welches vor 7 Jahren nach
Australien ausgewandert ist, sich ein Motel gekauft hat, dieses jetzt für
anscheinend gutes Geld wieder verkaufte und nun durch Australien reist. Schon
als ich an ihrem Caravan vorbei ging dachte ich: "mhh das riecht ja
lecker,was der Mann da auf seinem Grill brutzelt." Tja eine halbe Stunde
später wurden wir zum Dinner eingeladen. Es gab lecker Bauchfleisch mit gegrillten
Knoblauchbrot. Bei Wein, Melone und Salzbretzeln verbrachten Sarah und Ich noch
einen schönen Abend mit den Beiden und lauschten ihren Erzählungen von einem
spannenden Auswandererleben.
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