Freitag, 10. August 2012

BBQ bei Trisch und ein Wiedersehen mit Thomas, Jerry, Vrony und Gina

Endlich wieder zu hause :) Ich freute mich bereits die ganze Woche darauf wieder zu Trisch zu fahren.

Bei ihr angekommen, wurden wir gleich in die Arbeit mit eingespannt. Sie war gerade dabei das BBQ vorzubereiten und einige Salate mussten noch zubereitet werden.

So lernte ich noch nebenbei wie man Orangen richtig filetiert. Die neuen französischen Wwoofer waren auch schon eingearbeitet und so machte es richtig Spaß wieder mal gemeinsam in der Küche zu stehen und ein leckeres Essen für den Abend vorzubereiten. Nach und nach trudelten dann auch Trisch´s Freunde ein und wir konnten endlich ihren neuen Freund kennen lernen, von dem sie so oft erzählte. Dieser brachte erstmal Tonnen von Fleisch mit, welches erstmal eingefrohren werden musste. Dann gab es ein kleines Bierchen und nebenbei ein Glas Wein. Das BBQ war ein reinster Gaumenschmauß. Mit von der Patie sogar selbstgemachte Currywurst. Sehr sehr gut alles. Die Franzosen machten zum Nachtisch noch traditionell Crepés und Trisch spendierte dazu Vanillie-Eis. Sarah und Ich genossen dieses dekadente Essen mit vollen Zügen :)

Alle Wwoofer packten zum Schluss mit an und so war der Abwasch schnell erledigt. Nun wollte Trisch dann aber auch Zeit mit ihrem Freund verbringen und verabschiedete sich ungewohnt schnell von uns :D

Am nächsten Morgen trafen wir wieder auf unsere neuen Backpacker-Freunde. Diese wollten mit uns Frühstücken. Da ich gerade am Joggen war und Sarah sich noch frisch machte, viel dies dann aus. Jedoch verabredeten wir uns für den Nachmittag in Carnarven. Dies war unser nächstes Ziel.

Nachdem Shra und Ich gefrühstückt hatten, bepackten wir das Auto und machten uns startklar. Und dann war der Abschied gekommen. Ich war ziemlich traurig Trisch jetzt verabschieden zu müssen. Ich versprach jedoch wieder zu kommen.- Mal sehen ob ich dies halten kann....

Trisch packte uns noch SECHS leckere frische Scones ein und ein Eis durften wir uns auch noch nehmen ;)

Das Eis stillte schließlich meine Tränen und nun hieß es: Auf in den Norden Yuhuu :)

Annika haben wir an dieser Stelle auch verabschieden müssen. Nach ca. 8 wöchiger gemeinsamer Reise mit ihr, trennen sich nun unsere Wege.

Die anderen Backpacker trafen wir am späten Nachmittag in Carnarven wieder. Hier mussten wir noch einmal richtig einkaufen, denn ab nun wird das frische Obst und Gemüse teuer. Sarah und ich schlugen in einem Hofladen noch einmal richtig zu. Alle die uns beim Essen sehen sagen immer: Wow verry healthy!! :) Ich entdeckte noch ein Acker mit Melonen, wir nutzten die Gelegenheit und schnappten uns ein Paar für die Reise. :)

Da die anderen Backpacker etwas unter Zeitdruck stehen, war unser Tagesziel ein etwas weiter weg liegender free campingplatz. Da es jedoch immer dunkler wurde, schlugen Sarah und Ich vor, wieder auf eine Farm auszuweichen. Den anderen war dieser Gedanke etwas fremd, aber sie folgten uns schließlich. Nach dem Passieren des Farm- Gates mussten wir erstmal ein ganzes Stück fahren bis wir tatsächtlich die Wohnhäsuer erreichten. Es war schon ziemlich dunkel. Schnell nachgefragt, ob wir dort stehen durften und unser Lager war aufgeschlagen. Diesmal gab es keinen so herzlichen Empfang, wie bei den anderen Malen. Ich glaube es lag daran, dass wir so viele waren und es auch relativ spät war.

Die Nacht wurde schon hier spührbar wärmer. Nach Sonnenaufgang frühstückten wir wieder alle gemeinsam. Und natürlich musste eine Melone erstmal angeschnitten werden. Schon etwas reif aber dafür sehr erfrischend.

Gemeinsam verbrachten wir noch einen schönen Morgen, besuchten noch zusammen die Blowholes und verabschiedeten uns dann schließlich am Maniliya Roadhouse. Sarah und Ich bezogen an diesem Abend den Free Campingplatz direkt neben dem Roadhouse. Dabei lernten wir Fredi und Ulli kennen. Ein Ehepaar, welches vor 7 Jahren nach Australien ausgewandert ist, sich ein Motel gekauft hat, dieses jetzt für anscheinend gutes Geld wieder verkaufte und nun durch Australien reist. Schon als ich an ihrem Caravan vorbei ging dachte ich: "mhh das riecht ja lecker,was der Mann da auf seinem Grill brutzelt." Tja eine halbe Stunde später wurden wir zum Dinner eingeladen. Es gab lecker Bauchfleisch mit gegrillten Knoblauchbrot. Bei Wein, Melone und Salzbretzeln verbrachten Sarah und Ich noch einen schönen Abend mit den Beiden und lauschten ihren Erzählungen von einem spannenden Auswandererleben.

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